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Aktuelles

Beyond Punishment - Drei Verbrechen, Drei Strafen, Drei Konflikte
Ab 11.06. im Kino

Am 11. Juni startet in Deutschland der mehrfach prämierte Film "Beyond Punishment - Freiheit ist, was du aus dem machst, was dir angetan wurde".

Hier geht's zum Trailer und zur offziellen Website des Films. Dort gibt es auch einen Kinofinder.

Die Hessenschau brachte einen Bericht zum Filmstart im Knast (dort wird Beyond Punishment auch gezeigt), den Bericht finden Sie hier.

Inhalt: Drei Männer, die getötet haben, und drei Familien, die jemanden verloren haben. In der üblichen Vorstellung von Schuld und Strafe ergibt das drei, die bestraft werden, und drei, die vergessen sollen. Undenkbar, dass sich beide Seiten annähern. Der Film beobachtet dreimal das Unmögliche: Seinem Feind begegnen, in Gedanken, in Botschaften, im realen Leben, in Deutschland, in Norwegen und in den USA. BEYOND PUNISHMENT erzählt die Geschichte von Leola, Lisa und Sean, von Erik und Stiva, von Patrick und Manfred. Die Protagonisten dieser drei Konflikte haben bislang keinen Frieden gefunden mit der jeweils ihr Leben verändernden Gewalttat, weder die Opfer noch die Täter. Auch Jahre nach dem Strafurteil und verbüßter Zeit im Strafvollzug sind beide Seiten weiterhin auf der Suche ... Die Reise in die Innenwelt von Gewalt und Strafe beginnt in einem Gefängnis in Wisconsin. Hier, in einer maximum security facility, wo normalerweise die Verantwortlichen von Gewalttaten für Jahrzehnte möglichst weit aus der Gesellschaft weggeschlossen werden, findet regelmäßig etwas weltweit Einmaliges statt. Alle halbe Jahre begegnen 30 Häftlinge einer vielköpfigen Gruppe von Verbrechensopfern und sie machen etwas, was sonst nicht vorkommt: Sie reden miteinander. In diesem Gesprächskreis im Gefängnis lernt der Regisseur Hubertus Siegert Lisa und Leola kennen, deren Bruder und Sohn vor mehreren Jahren getötet wurde. Ausgehend von ihrer Geschichte spannt der Film einen Bogen von den USA über Norwegen bis nach Deutschland. Drei Verbrechen in drei ungleichen Kulturen, drei unterschiedliche Strafsysteme und verschiedene Wege, um mit dem Geschehenen umzugehen.Beyond Punishment ist ein Film, der unsere Vorstellung von Schuld und Strafe in Frage stellt.


TOA-Servicebüro: Seminarangebot im Herbst 2015 "Erkennen und Umgang mit Traumatisierung im TOA"

Vom 15.-16. Oktober 2015 veranstaltet das TOA-Servicebüro ein weiteres Seminar mit Horst Kraemer zum Thema "Traumatisierung im TOA" in Ellwangen. Eine Anmeldung ist - solange noch Plätze frei sind - bis zum 15. Juli 2015 per Email an info@toa-servicebuero.de möglich.

Nähere Informationen zum Seminar und zur Anmeldung finden Sie hier.


Brücken Bauen - Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) auch bei schweren Straftaten?
Workshop

Workshop am 18. April 2014 10.00 - 13.00 Uhr in der vhs Heidenheim (Meeboldhaus, Raum 1)

Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) ist in allen Stadien eines Strafverfahrens möglich: vor und nach der Gerichtsverhandlung - in einem Projekt des Justizministeriums jetzt auch, wenn der Täter in Strafhaft sitzt. So können auch Opfer schwerster Straftaten professionelle Begleitung durch einen Mediator für ein Gespräch mit dem Täter erhalten. Thomas Findling begleitet Anfragen aus der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd. Er berichtet mit Wolfgang Schlupp-Hauck über die ersten Erfahrungen des neuen Projektes. Ein Kurzfilm und Interviews vermitteln Eindrücke: Warum zwei Goldschmiede mit dem Räuber über den Überfall sprachen und warum eine Witwe den Mut aufbrachte, sich mit dem Mörder ihres Mannes zu treffen. Zusammen mit den Teilnehmern werden Fragen bearbeitet wie "Wann ist ein Kontakt zwischen Täter und Opfer sinnvoll und hilfreich?", "Brauchen Opfer nicht Abstand und Sicherheit vor dem Täter?"

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen und weitere Informationen hier.

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich (BAG TOA) zur EU Opferschutzrichtlinie

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich e.V. (BAG TOA) begrüßt die Stärkung der Opferrechte durch die Umsetzung der Europäischen Opferschutzrichtlinie. Der Vorstand der BAG TOA hat in Abstimmung mit den Landesarbeitsgemeinschaften TOA folgende Stellungnahme erarbeitet.

Die gesamt Stellungnahme finden Sie hier.

 

PRESSEMITTEILUNG: Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug - Ministerialdirektorin Inken Gallner: "Das Projekt ist Teil einer opferorientierten Strafrechtspflege"

Information an Opfer soll gestärkt werden

Im Juli 2013 ist in Baden-Württemberg das bundesweit einmalige Projekt Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug gestartet. Seither haben sich gut 90 Straftäterinnen und Straftäter aus fünf Justizvollzugseinrichtungen im Land gemeldet, um einen Ausgleich mit ihren Opfern zu erreichen. „Das Projekt ist Teil einer opfer-orientierten Strafrechtspflege", sagte Inken Gallner, Ministerialdirektorin im Justizministerium, am Dienstag (28. Oktober 2014) in Stuttgart. „Die Opfer inhaftierter Straftäter haben jede Chance auf einen ideellen und materiellen Ausgleich verdient." Sie wisse jedoch, wie schwer der Ausgleich und die damit verbundene Aufarbeitung einer Tat Opfern fallen könne: „Umso mehr freut es mich, dass seit Beginn des Projekts sechs Vereinbarungen zwischen Tätern und Opfern getroffen werden konnten."

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

Film: Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug

Positive Erfahrungen hat ein Juwelier mit dem Projekt Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug gemacht. Er sprach mit dem jungen Mann, der seinen Laden zusammen mit einem anderen überfallen hatte. Der zweite dokumentierte Fall schildert das Erleben einer Witwe, die sich den Mut nahm, mit dem Mörder ihres Mannes zu sprechen.

Der Weisse Ring unterstützt das Projekt des Justizministeriums Baden-Württemberg, das Mediatoren für die Vorbereitung und Begleitung dieser schwierigen, aber hilfreichen Kontakte zur Verfügung stellt.

Zum Film geht es hier.

Der Film wurde ermöglicht durch Zuschüsse des Vereins "Tatausgleich und Konsens", des Vereins "Starthilfe" beim Jugendamtes Stuttgart und des Landesverbandes des Weissen Rings.
Die Regisseurin Jana Bürgelin verzichtete auf Personenbilder und arbeitete nur mit Raumaufnahmen und den Originalinterviews der Beteiligten. Der Film zeichnet so ein authentisches Stimmungsbild und die Persönlichkeit der Beteiligten bleibt geschützt. Produktion: Lena Montage: Denys Darahan; Ton/ Sounddesign: Simon Peter; Musik: Nicolai Krepart.
 

 

Täter-Opfer-Ausgleich in Bildern - der Erklär-Film

"Täter-Opfer-Ausgleich - einfach erklärt" - klicken Sie hier.

Dieser Film stellt den Ablauf eines Täter-Opfer-Ausgleichs auf eine einfache, gut verständliche und anschauliche Weise dar.
Er wurde vom Verein Tatausgleich & Konsens e.V. produziert.

 

„Täter-Opfer-Ausgleich im Strafvollzug" auf dem 19. Deutschen Präventionstag (12.-13. Mai 14 in Karlsruhe): "Prävention braucht Praxis, Politik und Wissenschaft"


Das Projekt „Täter-Opfer-Ausgleich im Strafvollzug" haben Wolfgang Schlupp-Hauck (Sprecher des Projektes sowie der Landesarbeitsgemeinschaft TOA BaWü) und Silvia Henning (Mediatorin im Projekt) auf dem Präventionstag einer breiten Fachöffentlichkeit vorgestellt. Anschaulich wurde das Projekt anhand von Toninterviews zu Fällen, die Mediatoren des Projektes in den letzten Monaten bearbeitet haben: Eine Witwe, die mit dem Mörder ihres Mannes gesprochen hat, und ein Juwelier, der überfallen wurde und mit den Tätern in den Dialog gegangen ist. Am Infostand wie in den Veranstaltungen war das Interesse groß. Das Projekt bekam viel positives Feedback.

 

Sachbericht zum Projekt "Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug"

Der Sachbericht des Projektes "Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug" für den Projektzeitraum Februar 2013 bis Februar 2014 kann hier heruntergeladen werden.

 

Neuveröffentlichung: Beteiligung des sozialen Umfelds im Täter-Opfer-Ausgleich
Leitfaden für die Mediation

von Andrea Bruhn, Carmen Kramer und Wolfgang Schlupp-Hauck

KonferenJ12zen zur Beteiligung des sozialen Umfelds von beschuldigter und geschädigter Person sind eine erfolgreiche Methode im Täter-Opfer-Ausgleich. Der Leitfaden bietet einen Einstieg in das Konzept und die Durchführung von  Konferenzen.
Fallbeispiele, Checklisten, Moderationshinweise u.a. erleichtern die Umsetzung in die Praxis. Mehr hier.

2013, 80 Seiten brosch., 12,80 €, für
Mitglieder des Deutschen Vereins 9,80 €
ISBN: 978-3-7841-2462-9

 

Filmtipps

24.10.2013 - Zwei sehenswerte Filme zum Täter-Opfer-Ausgleich im Stravollzug sind nun online bzw. auf DVD verfügbar:

"The Woolf Within" ist ein Kurz-Film über einen Täter Opfer Ausgleich, der in einem britischen Gefängnis stattfindet und das Leben des Täters und des Opfers für immer verändern wird. Zum Film in Vollversion mit Untertiteln geht es hier.

"The Final Gift" ist die bewegende Geschichte der Regisseurin und Produzentin Therese Bartholomew. In einer siebenjährigen Reise auf der Suche nach dem Sinn der Ermordung ihres Bruders, gibt der Film einen intimen Einblick in die Gefühlswelt der Regisseurin und zeigt ihre Begegnung mit seinem Mörder in einem Hochsicherheitsgefängnis in South Carolina. Der Film kann hier bezogen werden.

 

Neue Ausgabe von "TOA Magazin" berichtet vom Täter-Opfer-Ausgleich im Strafvollzug

September 2013 - Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift zum Täter-Opfer-Ausgleich stellt die Standards des Projektes "Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug" vor. Außerdem kommen Menschen zu Wort, die einen Verwandten oder Freund durch eine Straftat verloren haben. Lesen Sie hier mehr.

 

PRESSEMITTEILUNG: Die ganze Kraft der außergerichtlichen Schlichtung nutzen!

Von Hundert möglichen Strafverfahren werden in Baden-Württemberg weniger als zehn außergerichtlich bearbeitet. Die Landesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich fordert: „Das Instrument der außergerichtlichen Schlichtung muss stärker eingesetzt und genutzt werden! Es besteht nicht nur zahlenmäßig Entwicklungsbedarf, sondern auch was die Schwere der Delikte betrifft."


Stuttgart, 27. August 2013. Kriminologen schätzen, dass sich mindestens zwanzig Prozent aller Fälle, bei denen es zu einem Strafverfahren kommt, für einen Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) eignen. Dies sind Fälle, bei denen es persönliche Opfer gibt und der Beschuldigte grundsätzlich seine Schuld einräumt. Aktuelle Statistiken belegen, dass in Baden-Württemberg nur im Jugendbereich, dort wo es Fachstellen für TOA gibt, über zehn Prozent der genannten Fälle in die außergerichtliche Schlichtung gehen. gibt. Bei Erwach-senen liegt der TOA nur im einstelligen Prozentbereich. Das Verfahren ist zwar gut im Pionierland des deutschen TOA verankert, wird aber noch nicht in dem Maße angewandt, in dem es möglich wäre.

„Der Täter-Opfer-Ausgleich hat sich in Baden-Württemberg sehr erfreulich entwickelt, aber es ist noch Luft nach oben: Wenn weit weniger als die Hälfte der möglichen Fälle in die außergerichtliche Schlichtung gehen, besteht Handlungsbedarf", so Wolfgang Schlupp-Hauck, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich (LAG TOA). „Wir fordern darum die Staatsanwaltschaften und Gerichte im Land auf, die Fälle noch genauer zu prüfen. Der Täter-Opfer-Ausgleich bietet eine unschätzbare Chance für Opfer wie Täter: Beide Seiten werden eingehend gehört, das Opfer kann seine Gefühle deutlich machen und Interessen geltend machen, beispielsweise Schmerzensgeld. Der Täter kann aus seiner Sicht erzählen und um Entschuldigung bitten."

Aus rund 450.000 Ermittlungsverfahren müssen sich in Baden-Württemberg jährlich etwa 100.000 Beschuldigte vor einem Strafgericht verantworten. Etwa 4.000 Beschuldigte werden in einen Täter-Opfer-Ausgleich einbezogen, auf Anregung der Staatsanwaltschaft, des Gerichts, eines Anwalts oder durch die Beteiligten selbst. Statt zwanzig erhalten im Schnitt nur vier bis fünf von Hundert das Angebot auf einen Täter-Opfer-Ausgleich. Differenziert man nach Jugend und Erwachsenenstrafrecht, so beträgt die Quote im Jugendstrafrecht 14% im Erwachsenenstrafrecht 2-3%.

Erwin Hetger, Landesvorsitzender WEISSER RING e.V. Baden-Württemberg, stimmt zu: „Der TOA hat in der Justizpraxis nicht den Stellenwert, den ihm der Gesetzgeber zugedacht hatte; er muss von der Quantität und der Qualität zulegen. Diese Möglichkeit der Konfliktschlichtung muss in geeigneten Fällen öfter ergriffen werden, um in einer Leistungsvereinbarung dem Opfer die Schadenswiedergutmachung zukommen zu lassen, die ihm zusteht."

Schlupp-Hauck stellt dazu fest: „Im Jugendbereich stehen häufig Täter-Opfer-Ausgleich-Fonds zur Unter-stützung mittelloser Täter bei Wiedergutmachung zu Verfügung, so dass Geschädigte Zahlungen erhalten können, wo Gerichte nur Zahlungsverpflichtungen feststellen können. So konnten Opfer über den Täter-Opfer-Ausgleich 2011 165.000 € und 2012 215.000 € an Wiedergutmachungszahlungen erhalten. Im Er-wachsenenbereich fehle ein solcher Fonds."
Von der NEUSTART gGmbH, die den Täter-Opfer-Ausgleich im Erwachsenbereich durchführt, wird als Schwäche bei der Auswahl der Verfahren genannt, dass „die Auswahl sich zu stark auf Bagatelldelikte konzentriert."

Zu diesem Schluss kommt auch der Bericht der Abschlussbericht der Zweiten Opfer- und Zeugenschutz-Kommission. Der Katalog von Delikten des Justizministeriums Baden-Württemberg, bei denen ein Täter-Opfer-Ausgleich vorwiegend in Betracht komme, erwecke den Eindruck, als sei die Maßnahme nur bei Straftaten der leichten Kriminalität angezeigt. Dies werde jedoch der Intention des Gesetzgebers nicht gerecht, der ermöglicht habe, von Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr bei gelungenem Ausgleich abzusehen: „Der Katalog in der Verwaltungsvorschrift sollte daher erweitert werden."

Neues Projekt: Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug

Ganz in diese Richtung geht ein im Juli gestartetes Projekt des Justizministeriums mit dem Titel „Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug". Ziel des Projektes ist es, außergerichtliche Schlichtungen bei verurteilten Straftätern durchzuführen und wissenschaftlich zu begleiten.

Der TOA soll auf diesem Weg neben Einsatz im Strafprozess vor dem Urteil auch in der Phase nach der Verurteilung verankert werden. „Dies ermöglicht auch bei schweren und schwersten Straftaten, dass Opfer und Täter - wenn dies von beiden Seiten gewünscht wird - in geschütztem Rahmen unter professio-neller Begleitung miteinander sprechen können", erläutert Wolfgang Schlupp-Hauck, denn „hierbei kann es sein, dass die Bereitschaft und das Interesse zum Gespräch erst nach Jahren entstehen."

Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) ist für Erwachsene in der Strafprozessordnung und für Jugendliche im Jugendgerichtsgesetz geregelt. Sein Kernelement ist die Durchführung eines Ausgleichsgesprächs unter Anwesenheit eines neutralen Schlichters. Am Ende dieses Gesprächs steht der Abschluss einer Ausgleichsvereinbarung. Die in der Landesarbeitsgruppe Täter-Opfer-Ausgleich (LAG TOA) zusammengeschlossenen Fachstellen führen seit über 20 Jahren Ausgleichsgespräche durch.

Pressemitteilung als PDF mit Fallzahlen hier.

Kontakt LAG TOA: Wolfgang Schlupp-Hauck ǀ Wolfgang.Schlupp-Hauck@stuttgart.de ǀ 0711 216-553820711 216-55382
Pressekontakt: Claudia Funke ǀ heidelberg-funke@web.de ǀ 06221 6528 75406221 6528 754

 

Zweite Opfer- und Zeugenschutzkommission legt Abschlussbericht vor

Die Zweite Opfer- und Zeugenschutzkommission hat ihren Abschlussbericht an Sozialministerin Katrin Altpeter, Innenminister Reinhold Gall und Justizminister Rainer Stickelberger übergeben. Darin macht sie Empfehlungen, wie man den Bedürfnissen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren besser entsprechen kann.

Die ausführliche Pressemitteilung des Jusitzministeriums Baden-Württemberg finden Sie hier.

Außerdem stellen wir Ihnen hier einen Auszug aus dem Abschlussbericht der 2. Opfer- und Zeugenschutzkommission zur Verfügung (der Auszug bezieht sich auf Aussagen zum Täter-Opfer-Ausgleich: S.1, S. 5-19, Anhang I in Teilen).

 

Projekt zum Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug gestartet

Justizminister Rainer Stickelberger: "Wir dürfen Opfern die Chance auf eine Verarbeitung der Tat und eine Wiedergutmachung nicht versagen, nur weil der Täter in Haft ist"

Der Täter-Opfer-Ausgleich bleibt in Baden-Württemberg nicht länger auf Täterinnen und Täter beschränkt, die in Freiheit sind. Justizminister Rainer Stickelberger startete am Montag (8. Juli 2013) in Stuttgart das Projekt "Täter-Opfer-Ausgleich im Justizvollzug". "Auch die Opfer inhaftierter Straftäter haben - soweit das jeweils möglich ist - einen ideellen und materiellen Ausgleich verdient", sagte er: "Wir dürfen ihnen die Chance auf eine Verarbeitung der Tat und eine Wiedergutmachung nicht versagen, nur weil der Täter in Haft ist."

Gemeinsam mit den Vorsitzenden des Netzwerks Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg, Klaus Pflieger (Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg e.V.), Dr. Karl Michael Walz (Badischer Landesverband für soziale Rechtspflege) und Hansjörg Böhringer (Der Paritätische Baden-Württemberg) unterzeichnete der Minister nun Standards für den Täter-Opfer-Ausgleich im Vollzug.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

 
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