Herzlich Willkommen 

bei der LAG Täter-Opfer-Ausgleich in Baden-Württemberg


Die Landesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich in Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss von Fachkräften der Mediation in Strafsachen für Jugendliche und Heranwachsende.

Fachkräfte für Mediation beraten und begleiten tatbetroffene und tatverantwortliche Personen in einem geschützten Rahmen bei der Konfliktaufarbeitung und der Entwicklung tragfähiger Konfliktlösungen.

Im Rahmen von regelmäßigen Treffen unterstützen wir uns gegenseitig durch kollegiale Fallberatungen, professionelle Supervision und fachlichen Austausch und organisieren und führen Fachtage durch.

Sie sind Fachkraft für Mediation in Strafsachen für Jugendliche und Heranwachsende und haben Interesse an fachlichem Austausch? Kontaktieren Sie uns gerne!

Sie haben Fragen zum Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche und Heranwachsende in Baden-Württemberg? Melden Sie sich gerne bei uns!

Kontakt zur landesweiten Servicestelle:
E-Mail: [email protected]


LAG-Sitzung in der Sozialberatung Stuttgart e. V.

Gastvortrag: "Die Arbeit mit sexualisiert grenzüberschreitenden Jugendlichen" 

Am 10. März 2026 durften wir Einblicke in das Thema „Die Arbeit mit sexualisiert grenzüberschreitenden Jugendlichen“ gewinnen. Anna Neubauer und Wiyanna Markowis von der Sozialberatung Stuttgart e.V. (Fachbereich Gewaltprävention) informierten uns über ihre Tätigkeiten im Projekt CUTconsent. In diesem Arbeitsbereich erhalten sexualisiert übergriffig gewesene junge Menschen Einzeltrainings mit dem Ziel der Rückfallprophylaxe. 
Die Referent*innen vermittelten sehr anschaulich und eindrücklich die Herausforderungen und Chancen in der Arbeit mit dieser Zielgruppe, mit welcher auch die Teilnehmenden der LAG in ihrer Tätigkeit als Mediator*innen in Kontakt treten. 

Wir bedanken uns für den äußerst relevanten Input und Austausch!

Fachtag "Restorative Justice - 

Perspektiven & Chancen für Geschädigte" 

Am 22.07.2025 hießen die LAG Täter- Opfer- Ausgleich Baden-Württemberg und das Seehaus e.V. Leonberg alle Interessierten zum Fachtag „Restorative Justice - Perspektiven & Chancen für Geschädigte“ im Stuttgarter Rathaus willkommen.
Dr. Jana Denkinger, Opferpsychologierätin in der Geschäftsstelle des Opferbeauftragten der Landesregierung BW hielt zu Beginn einen spannenden Vortrag. Im Anschluss fand ein interessanter Austausch mit den Teilnehmenden statt.
Anschließend ließen wir uns von dem französischen Film „All Eure Gesichter“, der sich mit der Restorative Justice in Frankeich beschäftigt, inspirieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, der Fachtag war ein voller Erfolg und hat wichtige Impulse für unsere weitere Arbeit im Täter- Opfer- Ausgleich / Restorative Justice vermittelt.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren, die mit viel Engagement und Einsatz diesen Fachtag ermöglicht haben!

Die ambivalente Welt des Rap: inspirierende und problematische Aspekte für Bildung und Entwicklung

www.rapvortrag.de

Kevin Beckers referierte am 06.02.2025 im Rahmen unserer LAG-Sitzung über die ambivalente Welt des Rap mit ihren inspirierenden und problematischen Aspekten für Bildung und Entwicklung junger Menschen.
Im interaktiven Vortrag spricht Kevin Beckers über den heute allgegenwärtigen Einfluss des Deutschraps.
Dabei geht er auf Fragen ein wie: ist Deutschrap unbedenklich? Wann müssen Erwachsene einschreiten? Wo liegen die Gefahren und wie sieht es mit den Themen Drogen, Frauenfeindlichkeit und Gewaltverherrlichung aus?
Kevin Beckers Vortrag war umfassend, anschaulich und zeigte den Teilnehmenden der LAG in äußerst bildhafter Weise die facettenreiche Welt des Deutschrap.

Täter-Opfer-Ausgleich: Unterschätztes Instrument der Justiz

Mit freundlicher Genehmigung der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg, www.dpa.de 

Anika von Greve-Dierfeld, dpa 


Vergebung steht beim Täter-Opfer-Ausgleich nicht im Zentrum. Aber die Anerkennung der Schuld durch den Täter. Warum wird dieser Weg nicht öfter gegangen?


 Karlsruhe (dpa) - Daran erinnert sich Jasmina Wiehe noch gut: Das Opfer war zwölf und wurde von einem 14-Jährigen mit einem Messer in den Oberschenkel gestochen. Große Fleischwunde, viel Blut und für das Opfer auch zweieinhalb Jahre nach der Tat ein unverarbeitetes Trauma. Die ausgebildete Mediatorin Wiehe und ein Kollege organisierten mit den beiden Schülern und deren Eltern einen Täter-Opfer-Ausgleich (TOA). Am Ende konnten jeweils beide Eltern und die beiden Jungs den Schock des Gegenübers nachvollziehen. Die Scham der Täterfamilie und des Täters. Die Panik der Opferfamilie und des Opfers. «Es endete mit einer Entschuldigung seitens des jungen Täters», erzählt Wiehe. «Und der Magie der Empathie.»

Informationsvideo zum Täter-Opfer-Ausgleich


Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen